Zwischen Scheinkuppel und Hochzeitsportal – ein Kirchenrundgang

Wo finden wir in Bamberg das Hochzeitsportal? Wieso sieht man die Kuppel von St. Martin von außen nicht? Was macht St. Stephan so einzigartig? Die Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten die Schüler/-innen der 9. Klassen bei einem Kirchenrundgang am Donnerstag vor Pfingsten. Auf dem Programm standen St. Stephan, die Obere Pfarre, St. Jakob und die Martinskirche. Dabei erfuhren die Schüler/-innen – sowie die Religionslehrer Herr Bürk, Herr Hirmke und Herr Olbrich manch Neues und sahen so manch Altbekanntes in neuem Licht.

Fasziniert waren die Jugendlichen nicht nur vom neuen Beichtstuhl in der Oberen Pfarre, der “halt irgendwie so anders” ausschaut, sondern darüber hinaus auch vom mantelförmigen Altar und von der nur aufgemalten Kuppel in St. Martin.

Hochzeiten beginnen bekanntlich auch heute noch vor der Kirche  – darum ein extra gestaltetes Hochzeitsportal in der Oberen Pfarre, mit den “Klugen und Törichten Jungfrauen” als Skulpturen.

Dass St. Stephan die einzige evangelische Kirche ist, die von einem Papst eingeweiht wurde und 1807 zu einer evangelischen Kirche wurde, zählt ebenso zu den Besonderheiten der Bamberger Kirchenstadt.

Ausgangspunkt für den “Steigerwälder Jakobusweg” ist für viele Pilger die Jakobskirche auf dem Domberg, die den ursprünglichen Bau des Bamberger Doms widerspiegelt.

Kirchen sind Orte des Glaubens, der Kunst – und natürlich des Gottesdienstes. So bildete der gemeinsame pfingstliche Gottesdienst in der Erlöserkirche einen feierlichen Abschluss dieses interessanten und lehrreichen kirchenpädagogischen Vormittags.

Die Religionslehrer schickten die Jugendlichen mit dem Auftrag des Pfingstfestes in die Welt:

“Versteckt Euch nicht! Geht raus!

Zeigt, wer ihr seid!

Lasst die Menschen sehen, was ihr könnt!

Und fangt am besten heute damit an!”