Meine Kirche – Deine Kirche: Konfessionelle Kooperation

„Kompetent konfessionell kooperieren – Neue Perspektiven für den Reli­gionsunterricht in Bayern“

Unsere Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule leistet als Kooperationsschule einen wichtigen Beitrag zu diesem für die Zukunft des Religions­unterrichts bedeutsamen Thema.

Das Projekt „Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht“ wird auch dieses Jahr in Zusammenarbeit mit den Religionslehrern OStR Herbert Bürk und Dipl.-Theol. Ralph Olbrich von den Lehrstühlen für katholische und evangeli­sche Religionspädagogik der Universität Bamberg an unserer WS durchgeführt.

Die Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule ist eine von drei Kooperations­schulen der „Forschungswerkstatt Konfessionelle Kooperation“. Dieser visionären und bayernweit viel beachteten Thematik haben sich Prof. Dr. Konstantin Lindner (Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts; Institut für Katholische Theologie) und Prof. Dr. Henrik Simojoki (Lehrstuhl für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik im Religionsunterricht) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg verschrieben.

https://www.uni-bamberg.de/c/relpaed/forschung/laufende-forschungsprojekte/koko/partnerschulen/

https://www.uni-bamberg.de/c/relpaed/forschung/laufende-forschungsprojekte/koko/forschungswerkstatt/

Angehende Religionslehrer(innen) beider Konfessionen sollen durch die Teilnahme an der Forschungswerkstatt zu einer intensiven Zusam­menarbeit der beiden Konfessionen in ihrem späteren beruflichen Leben motiviert werden. Die Professoren legen großen Wert darauf, dass das Erlernen dieser Kompetenzen im schulischen Alltag stattfindet. Dabei entwickeln die Studierenden eine Unterrichtsreihe in vorbereitenden Lehrveranstaltungen, die sie dann in Form des „Teamteachings“ an den Kooperationsschulen durchführen.

Die Schüler(innen) der Klasse 9 b mit ihren Religionslehrern – OStR Herbert Bürk und Dipl.-Theol. Ralph Olbrich – setzen sich in diesem Schuljahr im Rahmen des „KoKo-Projekts“ über drei Stunden mit dem Thema “Martin Luther und die Reformation” auseinander.

Hierbei werden die Religionsgruppen teilweise konfessionell durch­gemischt, und in kleinere Gruppen aufgeteilt. Die Resultate stellten sich die Schülerinnen und Schüler im Plenum gegenseitig vor. Was ist das Fa­zit dieses Projektes? Evangelische und katholische Jugendliche sind sich in ihren Vorstellungen sehr ähnlich, eine gemeinsame Auseinanderset­zung mit Themen aus dem Lehrplan Religion – dieses Jahr “LUTHER & REFORMATION” –  ist problemlos möglich.

Der Erkenntnisgewinn für die Jugendli­chen besteht im Wesentlichen darin, dass sie sich sowohl mit ihrer eigenen Konfession als auch mit der des anderen intensiver auseinandersetzen.