Innovative Kooperation von Wirtschaftsschule und Universität

Vereinbarung ermöglicht Service Learning ab neuem Schuljahr

Es ist ein Pilotprojekt, das es deutschlandweit in dieser Form noch nicht gibt: Künftig werden die Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule und die Professur für Wirtschaftspädagogik der Otto-Friedrich-Universität eng zusammenarbeiten und das Projekt Service Learning starten. Oberstudiendirektor Martin Mattausch und Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz unterzeichneten im Beisein von Bürgermeister und Bildungsreferent Dr. Christian Lange eine Kooperationsvereinbarung.

https://www.uni-bamberg.de/wipaed-p/team/prof-dr-karl-heinz-gerholz/

Mit der Kooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsschule und der Wirtschaftspädagogik langfristig gefestigt und vertieft werden. Ziel ist die Verbesserung von Bildungsprozessen durch eine intensive Verbindung zwischen den Erfahrungen in der Schulpraxis und Erkenntnissen und Verfahren universitärer Forschung. Erstes Kooperationsprojekt ist das Service Learning, das zum Schuljahr 2017/2018 starten und von der Professur für Wirtschaftspädagogik wissenschaftlich begleitet wird. „Schüler erarbeiten sich Lerngegenstände über die konkrete Bearbeitung von zivilgesellschaftlichen Problemstellungen und der Auseinandersetzung mit Wertefragen“, erläutert Schulleiter Mattausch. „Wir verknüpfen dadurch Schulinhalte noch stärker mit gesellschaftlichen Themen.“

Professor Gerholz freut sich auf das spannende neue Forschungsprojekt, das aus den USA stammt. „Für den deutschsprachigen Raum liegen aber bisher keine Ergebnisse in der beruflichen Bildung vor. Wir leisten hier Pionierarbeit.“

Bürgermeister Dr. Christian Lange dankte allen Beteiligten für diese deutschlandweite Vorreiterrolle im Bildungsbereich. „Ich freue mich, dass die Kooperationspartner im Bereich der Berufsbildung und diesbezüglichen Forschung, insbesondere der Gestaltung von Lehr-Lernprozessen und der Organisation von Bildungsprozessen, innovativ zusammenarbeiten.“