Emmi Zeulner diskutiert mit Abschluss-Schüler*innen

Am Mittwoch, den 4. Dezember 2019, besuchte die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner die Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule, um im Musiksaal mit unseren Abschlussklassen zu diskutieren.

Zunächst sprach Emmi Zeulner über ihren Lebenslauf. Sie ist 1987 in Lichtenfels geboren, stammt aus einer Gastwirtsfamilie und hat vier Geschwister. Ihre Verbindung zu Bamberg besteht dahingehend, dass sie hier die Maria Ward Realschule und die Berufsoberschule Bamberg besucht hat. Sie ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat bis zu ihrem Bundestagsmandat Volkswirtschaftslehre Studienfach European Economic Studies) an der Universität Bamberg studiert.

Befragt zu ihrem Weg in die Politik führte die Bundestagsabgeordnete aus, dass sie seit 2008 als Stadt- und Kreisrätin in Lichtenfels aktiv ist. Im Januar 2013 wurde sie erstmalig von der CSU als Direktkandidatin zur Bundestagswahl für den Wahlkreis Kulmbach nominiert. Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 erzielte sie mit 55,4 % das beste Erststimmenergebnis aller bayerischen Bewerber.

Die 30-Jährige übernimmt gerne politische Verantwortung und versteht diese als Dienst am Menschen. Denn jede Entscheidung muss dahingehend geprüft werden, wie sie sich letztendlich auf das Gemeinwohl auswirkt. Als junger Mensch liegen ihr die Chancen der jüngeren Generation genauso am Herzen wie die Anerkennung der Leistung der Älteren. Derzeit ist Emmi Zeulner Mitglied im Ausschuss für Gesundheit sowie im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen.

Oberstudiendirektor Martin Mattausch sieht die derzeitige Finanzierung der Städtischen Wirtschaftsschule als Problem an. Seiner Meinung nach sollte der Landkreis über den Zweckverband stärker an den Kosten der Bamberger Wirtschaftsschule beteiligt werden. Deshalb wäre in diesem Zusammenhang endlich eine Erweiterung des „Zweckverbands Berufsschulen“ in einen „Zweckverband berufliche Schulen“ notwendig. Martin Mattausch hatte angesichts des derzeitigen baulichen Zustands der Blauen Schule noch die dringende Bitte, dass die Politik fehlende Investitionen in renovierungsbedürftige Schulhäuser endlich anpackt.    

Weitere Kernthemen der auf Grund der vielen Wortmeldungen sehr angeregten Diskussion waren der Klimaschutz und die Akademisierung der Hebammenausbildung. Die Schüler*innen äußerten den Wunsch, dass die Abgeordnete die Schule auch im nächsten Jahr wieder besuchen soll.