Im Rahmen der Wahlfächer Stark gegen Rassismus und Weltethos fand am 25. und 26. Februar 2019 ein zweitägiger Workshop zum Thema bildmachen – Prävention in Sozialen Medien statt.

Zwei Mitarbeiterinnen des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis kamen in unsere Schule und stellten technische sowie kreative Gestaltungsmöglichkeiten von Videos, Memes, GIFs und andere audiovisuelle Produkte vor. Mit diesen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an eigenen Haltungen zu Themen wie Demokratie, Pluralismus, Religion, Geschlechterrollen, Rassismus und Diskriminierung. Hierdurch wurden sie dazu ermutigt sich mit selbsterstellten Inhalten in gesellschaftliche Debatten einzumischen und eigene Themen und Positionen sichtbar zu machen.

23 Jugendliche durften in Begleitung der Lehrkräfte Ralph Olbrich, Markus Baumüller und Verena Heinrich zu Beginn einen neuen Planeten besiedeln und ihre eigenen Gesetze aufstellen.

Diese reichten vom Erschaffen neuer Tierarten bis hin zu verschiedenen Entwürfen demokratischer Staatsformen.

Ab dann wurde es digital!

Was darf in den Sphären des Internets geäußert werden? Welche Rechte haben wir und was sagen wir zu hate speech?

Die kursierenden Messages wurden auf Bildern und Videos festgehalten. Auch schlüpften die Mädchen und Jungen in die Haut einer fiktiven Person, die ihre unterschiedlichen Gefühle und Möglichkeiten in verschiedenen Situationen, zum Beispiel als geflüchteter Nordafrikaner oder als Homosexuelle in Deutschland nachempfinden konnten. Erkennbar waren vor allem Nachteile, die heute noch für manche Personengruppen vorherrschen und dass andere in ihrem Leben aus dem Vollen schöpfen können. Diese ungerechten Unterschiede gilt es zu ändern!

Zum Schluss des Workshops wurden positive Botschaften unter anderem zu den Themen Individualität, Vielfalt und Menschenrechte in Kurzvideos oder analog – auf der guten alten Tafel – verewigt.

Text: Verena Heinrich