Betriebsbesichtigung bei Kramp in Strullendorf

Die Klasse 8B besuchte am Freitag, den 11.10.2019, die Fa. Kramp in Strullendorf.

Nachdem wir im Unterrichtsfach “BSK” das Thema Lagerhaltung durch genommen hatten, fuhren wir nun mit dem Zug nach Strullendorf, um uns dort das große Lager der Fa. Kramp anzuschauen. In einem Schulungsraum hielt Herr Neubauer einen Vortrag über das Unternehmen. Kramp ist ein eruopaweit mit Ersatzteilen und Zubehör für Landmaschinen handelndes Unternehmen. 1951 vom Niederländer Herrn Johan Kramp gegründet, hat Kramp inzwischen von Portugal bis Russland und Finnland bis Italien 11 große Auslieferungslager und einen Jahresumsatz von 800 Millionen Euro. Herr Neubauer erwähnte auch die Ausbildungsberufe, für die man sich dort berwerben kann. Ebenso bietet Kramp Praktikumsstellen in kaufmännischen und Logistikberufen an.

Schicke Sicherheitskappen für unsere Schuhe

Dann bekamen wir Sicherheitswesten und Schuhkappen aus Stahl, die wir über unsere Schuhspitzen ziehen sollten. In zwei Gruppen gingen wir nun durch das riesige Lager, in dem zur Zeit Waren von mehr als 24 Millionen Euro gelagert sind. Auf einer Fläche von 60.000 qm sind 46.000 Lagerplätze in mehreren Etagen verteilt. Von Ersatzteilen für Ernte- und Forstmaschinen bis hin zu Trettraktoren reicht das Sortiment, das ausschließlich an Händler und Reparaturwerkstätten verkauft wird.

Wenn Kunden bis 18:00 Uhr online oder per Telefon bestellen, haben Sie am nächsten Morgen um 8:00 Uhr die Ware in Händen. Dies gelingt nur mit perfekter Logistik und Organsisation, wovon wir uns bei dem Rundgang ein Bid machen konnten. Auf Rollen- und Laufbändern wandern Kunststoffbehälter durch das Lager, wo Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen die bestellten Waren zuordnen. Zuletzt wird die gesamte Sendung verpackt und auf bereitstehende Speditions-LKW verladen.

Hochregallager der Fa. Kramp

Die Hochregal-, Schwerlast- und Kleinteillager werden im chaotischen System verwaltet. Wo auch immer ein nahe gelegener Lagerplatz frei ist, wird die neu eingegangene Ware plaziert – nur das Computersystem weiss, wo sich die Artikel befinden. Das ist aber kein Problem, weil bei Kundenbestellung die EDV auch wieder die Liste mit den entsprechenden Informationen erstellt und die Transportbehälter auf den Förderbändern automatisch an die richtige Stelle steuert.

Zurück im Schulungsraum durften wir uns bei Brezeln und Getränken stärken und Frau Klinger von der Personalabteilung gab uns noch Informationen zu möglichen Bewerbungen auf Praktikums- und Ausbildungsstellen. Mit der Bahn fuhren wir anschließend wieder zurück nach Bamberg.

Schon interessant mal alles das in der Realität zu sehen, was wir sonst nur im Klassenzimmer besprechen können. Und nebenbei haben wir so viele Unterrichtsinhalte am praktischen Beispiel wiederholen können.