Segeln auf dem Ijsselmeer

Klassen 11 a und 11 b  erlebten vom 02.-07. April 2017 ein unvergessliches Segeln auf dem Ijsselmeer.

In vielerlei Hinsicht eine spannende und lustige, aber auch lehrreiche „Studienfahrt“ :

  • Wir lebten auf engstem Raum zusammen: Es gab nur wenige Toiletten und Duschmöglichkeiten und die Kajüten waren so klein, dass sie ausschließlich zum Schlafen geeignet waren.
  • Wir saßen buchstäblich „in einem Boot“, d.h. wir waren auf die Arbeit als Team angewiesen – sei es beim Segeln, beim gemeinschaftlichen Kochen, Einkaufen oder Kartenspielen.
  • Wir lernten das Ijsselmeer und die Nordseeküste kennen: Tagsüber segelten wir und abends erkundeten wir schnuckelige holländische Hafenstädtchen wie Warkum und Makkum.
  • Wir lebten eine Woche komplett „entschleunigt“: Jeden Morgen wurden Tagesrouten spontan und abhängig von Wind und Wetter festgelegt. Oftmals waren wir bei schwachen Windstärken und kaum merklicher Fortbewegung des Schiffes auf Tätigkeiten wie Chillen, Lesen, Sonnen, Kartenspielen oder einfach nur Faulenzen angewiesen.
  • Angeleitet durch Kapitän „Fedda“ und Matrose „Billy“ wurden wir mit den Grundlagen des Segelns vertraut gemacht und durften kräftig mit anpacken. So erhielten wir z. B. einen Einblick in die hohe Kunst der Seemannsknoten und Segelmanöver. Wir lernten aber auch, wie man Segel setzt, wieder einholt und ordnungsgemäß verstaut. Außerdem durften wir selbst ans Steuer und das Schiff lenken.
  • Ganz nebenbei verbesserten wir unsere Sprachkenntnisse, denn der Matrose verstand und sprach nur Englisch.
  • Kapitän „Fedda“ bot uns schließlich einen ganz besonderen Höhepunkt: Er schleuste uns ins Wattenmeer, verließ mit seinem Schiff die Fahrtrinne und ließ die „Avanti“ bei ablaufendem Wasser auf einer Sandbank „trocken fallen“. Als kurze Zeit später die Ebbe einsetzte, konnten wir das Schiff verlassen und barfuß knöcheltief bei untergehender Sonne durch das Watt waten und Muschelbänke erforschen.

Obwohl (oder vielleicht: Weil) wir während der Fahrt keinen Handyempfang hatten und alle technischen Geräte nur abends aufladen konnten, wenn das Schiff im Hafen lag, war es eine interessante und erlebnisreiche Fahrt, die wir sicher so kein zweites Mal erleben werden!

Wir erlebten eine Abschlussfahrt, die unseren Klassenverband und unseren Zusammenhalt gestärkt hat und für alle Beteiligten unvergesslich bleiben wird!