Exkursion in das internationale Künstlerhaus Villa Concordia

Die Direktorin der Villa Concordia, Frau Gomringer, empfängt die Klasse 9a in dem internationalen Künstlerhaus in Bamberg.

Sie erzählt über die Geschichte und die Nutzung der Villa, in der jährlich mindestens zwölf Künstler, teilweise mit ihrer Familie, leben und schaffen. Ermöglicht wird ihnen dies durch die Einladung in das Haus und durch Stipendien des Freistaates Bayern.

An etwa 100 Tagen im Jahr finden hier öffentliche und kostenlose Veranstaltungen, zum Teil mit Livemusik, statt. Bis auf Zeiten, in denen Sonderausstellungen zu besichtigen sind, wird normalerweise keine Kunst gezeigt. Es sollen lediglich über die Darstellung der Musik einzigartige Momente geschaffen werden.

Frau Gomringer erlaubt den Schülerinnen und Schülern auch einen Blick in ihren privaten Werdegang, der sie zur Direktorin des Künstlerhauses werden ließ und gibt Raum für weitere Fragen und Erklärungen.

Im Anschluss daran kann eine Sonderausstellung der im Moment in der Villa lebenden jungen Künstlerin Okka-Esther Hungerbühler betrachtet werden. Die Ausstellungsstücke basieren auf der Auseinandersetzung der Kunstschaffenden mit der Geschichte des Monsters Frankenstein und soll eine Rebellion gegen festgelegte Wert- und Geschmacksvorstellungen anregen.

Zuletzt darf die Klasse die Terrasse der Villa betreten, wobei sie die Wohnräume der Künstler sieht und einen wunderbaren Blick hin zur Regnitz bekommt. In dem sich daran anschließenden Garten steht ein gläsernes Gartenhaus, welches von einem Künstler als Wörterhaus konstruiert wurde, an dessen Scheiben Wortneuschöpfungen zu entdecken sind.

Beendet wird der Besuch im Künstlerhaus in einem barocken, vollständig symmetrisch aufgebauten Raum mit prächtigen Malereien.